Le Musée Eugène Delacroix

Dieses Nationalmuseum, das von den Freunden und Bewunderern von Delacroix gegründet wurde, darunter Matisse, Denis und Signac, präsentiert eine umfassende Auswahl der Werke des Künstlers und ist dessen eigenen Worten zufolge "sehr charmant".

 

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l'hôtel des saints pères le musée eugène delacroix

Zunächst war das Museumsgebäude Wohnort des Künstlers, nach seinem Tod wurde es in ein Museum umgewandelt, legt Zeugnis über das Leben von Delacroix ab und ehrt ihn mit den ausgestellten Werken, darunter La Madeleine au désert

 

Die Geschichte des Museums erzählt vom Hôtel des Saints Pères

1857 entschied sich Eugène Delacroix angesichts seines vorangeschrittenen Alters in die Nähe der Kirche Saint-Eustache zu ziehen, deren Kapelle zu dekorieren er beauftragt war. Er richtete sich in der Rue de Fürstenberg 6 ein und, wie er es in seinem Tagebuch schreibt, bedauerte es nicht: „Meine Unterkunft ist sehr charmant (…). Die Aussicht auf meinen kleinen Garten und der heitere Anblick meines Ateliers stimmen mich immer froh.“ Er blieb hier bis zu seinem Tode 6 Jahre später. Nach seinem Tod sollte sein Atelier abgerissen werden. 

Verschiedene große Künstler wie Henri Matisse oder Paul Signac mobilisierten sich und gründeten die Société des Amis d’Eugène Delacroix, deren Vorsitz der Maler Maurice Denis innehatte, um den Abriss des Gebäudes zu verhindern und die Kunstwerke von Delacroix zu bewahren. Endlich wurde von der Entscheidung, das Gebäude abzureißen abgesehen, der gesamte Komplex sollte nun verkauft werden. Die Gesellschaft verkaufte die Werke des Künstlers an nationale Museen und konnte so das Atelier, den Garten und das Appartement von Delacroix erwerben. Diese wurden anschließend dem Staat vermacht, der sie 1971 in ein Nationalmuseum umwandelte. Heute gehört das Gebäude, das 8 Minuten Fußweg vom Hôtel des Saints Pères entfernt liegt, zu den historischen Denkmälern.

 

Die Sammlung des Museums

Das Nationalmuseum Eugène Delacroix, das seit 2004 zum Louvre gehört, präsentiert eine umfassende Auswahl der Werke des Künstlers. Hier finden sich Gemälde wie die Madeleine au désert, die von Baudelaire gefeiert wurde: „so übernatürlich schön, dass man nicht weiß, ob sie vom Tode gezeichnet oder von der Ohnmacht einer göttlichen Liebe“ oder auch die Leinwand Romeo und Julia vor dem Grab der Capulets. Das Museum beherbergt auch seine Zeichnungen, die als Grundlage für die Malereien in der Kirche Saint-Sulpice dienten.

Die Tipps des Teams

Die Brasserie Lipp
Einer der Orte im Quartier St. Germain des Près, die sie unbedingt besuchen sollten, berühmt durch seine Gäste aus der Politik. Das Dekor ist denkmalgeschützt.
151, boulevard Saint Germain – 75006 PARIS
Tel.: 01 45 48 53 91
Karte: 38 / 60 € - Menü: 30 €
Das Restaurant Christine
Unsere Gäste kehren immer mit sehr guten Eindrücken aus der Rue Christine zurück.
Tel.: 01 40 51 71 64
Menüs: 34 € / 40 € / 58 €